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Pressemitteilung

Bericht über die Kreishauptversammlung der ÖDP Oberallgäu, kaum Änderungen an der Vorstandsspitze

Am 1. März 2024 fand die turnusgemäße Neuwahl des Kreisverbandes Oberallgäu (KE+OA) der ÖDP im Pfarrzentrum St. Ulrich/KE statt.

Erste Reihe von links: Siegfried Fontana, Dr. Philipp Jedelhauser, Franz Horn, Michael Finger, Michael Hofer, Manuela Weppner, hinten: Martina Gebhard und Franz Josef Natterer-Babych Bildrechte: ÖDP Oberallgäu

Stadtrat Michael Hofer/KE sowie Gemeinderat Michael Finger/Oberstdorf bleiben 1. und 2. Vorsitzende. Auch Manuela Weppner/KE wurde als Schatzmeisterin bestätigt. Stadtrat Franz Josef Natterer-Babych wurde neu zum Schriftführer gewählt, genauso wie Martina Gebhard/KE und Siegfried Fontana/Oberdorf als Beisitzer. In ihrem Beisitzer- Amt bestätigt wurden Dr. Philipp Jedelhauser/KE und Franz Horn aus Missen.
Nach Abschluss der Wahlen berichtete Brigitte Römpp/KE über die Planungen ihres Vereins „Kinder von Tschernobyl“ zum 28. Gedenktag des Tschernobyl-GAUs. Für das Hauptreferat habe der Fernsehjournalist Franz Alt schon fest zugesagt, ebenso wie ein ukrainischer Bischof sein Kommen.
Danach hielt Michael Finger ein Referat zum Thema „Der Biber und die Landwirtschaft“. Es gebe keine Übervermehrung der Population, weil jedes Revier nur mit einem Paar besetzt sei, das Neuankömmlinge vergräme. Nur 5% der Bayerischen Landesfläche sei betroffen, bei Schäden (Ufereinbrüche, Wiesenüberschwemmungen, Baumschäden) gebe es Ausgleichszahlungen, dafür schaffe „Castor“ mit seinen Dämmen aber Lebensraum für unzählige andere Tiere, v.a. für die bedrohten Amphibien und Insekten. Für Menschen seien Biber ungefährlich.
Eine lebhafte Diskussion über die Erschwernisse für die Landwirte, „Biberentnahme“, sowie die Sinnhaftigkeit der Wiedereinwanderung ehemals ausgerotteter Tiere (Wolf, Bär) in eine Kulturlandschaft schloss sich an.

 

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