Digitalisierung tut Not – auch im Kreistag

Die Digitalisierung erlebt durch die Corona-Krise einen ungeahnten Evolutionsschub in der Gesellschaft. Virtuelles Zusammenarbeiten wird zum Alltag, aus der Not wird eine Tugend. Auch im Oberallgäuer Kreistag soll die Digitalisierung nun stärker gelebt werden. Hierfür bringen LJOA, SPD, ÖDP, FDP und BBOA gemeinsamen Änderungsantrag für die Geschäftsordnung des Oberallgäuer Kreistags ein.

"Die Digitalisierung prägt aktuell unser aller Leben: Videokonferenzen werden zur Normalität, Homeoffice, cloudbasierte Zusammenarbeit an Projekten und das papierlose Büro sind für viele zum Alltag geworden. Die Politik sollte sich daran ein Beispiel nehmen und vermehrt mit moderner Technik arbeiten. Aktuell wird die neue Geschäftsordnung des Oberallgäuer Kreistags unter den Fraktionen diskutiert. Hierfür fordern wir unter anderem den papierlosen Kreistag. Allen Kreisrätinnen und Kreisräten sollen die Tischvorlagen ausschließlich digital zur Verfügung gestellt werden. Auch wäre ein Live-Stream aus den Sitzungen des Kreistags ein zeitgemäßes Werkzeug für eine transparente Kommunalpolitik. Darüber hinaus fordern wir, dass einem der Kreisausschüsse das Thema der Digitalisierung fest zugeschrieben wird. Derzeit ist leider keiner der eingesetzten Ausschüsse mit diesem Themenfeld betraut. Dabei gibt es hier viel zu tun: von der Verbesserung der Infrastruktur in den Kommunen, bis hin zur Digitalisierung unserer Schulen oder Verwaltungen", so FDP-Kreisrat Michael Käser (28), auf dessen Initiative hin der Antrag verfasst wurde.


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