Die ÖDP Oberallgäu sagt den Zigarettenkippen den Kampf an

Es ist eine weitverbreitete Unsitte vieler Raucher, ihre Kippen einfach an Ort und Stelle wegzuwerfen. Oft aus Gedankenlosigkeit und Gewohnheit entsteht auf diese Weise für die ganze Stadt oder Gemeinde ein nicht unerhebliches Problem.

Nicht nur dass Kippen eine inakzeptable Verschmutzung unserer Umwelt sind, eine weggeworfene Zigarettenkippe, erklärt Kreisrat und Umweltschützer Michael Finger, enthält viele Giftstoffe, die für Menschen, Tiere und die gesamte Natur zur Falle werden. Filter verrotten nicht und die giftigen Restsubstanzen gelangen mit dem Regen in den Boden und damit ins Grundwasser. Noch schlimmer ist es, die Kippen einfach in jede Art von Gewässer zu entsorgen.

Eine grüne Insel wie das Oberallgäu muss ein Auge darauf haben, diese Verschmutzung einzudämmen oder sogar zu verbieten, fordert der ÖDP-Mann. In öffentlichen Parks oder dort, wo Bänke zum Verweilen in der Natur einladen, sind die Hinterlassenschaften der Raucher besonders zu beklagen. Gerade an der Iller oder in den Allgäuer Hochalpen sind Kippenstummel einfach ein No- Go. Eine Aufklärung durch Fachleute über die Folgen der Verunreinigung durch Zigarettenkippen wäre ein erster Schritt, so Finger. Das Anbringen von Aschenbechern an Bänken wäre eine weitere sinnvolle Maßnahme. Nachzudenken wäre auch über die Ahndung von Verstößen in Naturschutzgebieten durch den Landkreis, damit die Natur attraktiv bleibt und im Sinne des Naturschutzes handelt.

 


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