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Breitensport uneingeschränkt für alle

PARA - Wintersport-Weltmeisterschaft ohne Barrieren

Inklusion – im Breitensport richtig denken und umsetzen.

Die Nordische Ski-Weltmeisterschaft ist erfolgreich durchgeführt worden. Viele Medaillen konnten vergeben werden für überragende sportliche Leistungen. Eine besondere Medaille wurde nicht vergeben, obwohl die Anstrengungen diese gerechtfertigt hätten. Diese ist für die Durchführung einer sicheren, nahezu infektionsfreien Veranstaltung. Die Anzahl der Sportler und der Veranstaltungen brachte die Befürchtung mit sich, dass dieses Ziel vielleicht nicht hätte erreicht werden können. Die Veranstalter haben bewiesen, dass auch Großveranstaltungen sinnvoll und strategisch gut durchgeführt werden können, wenn die Rahmenbedingungen klar definiert und eingehalten werden. Das angewendete Konzept lässt sich als Blaupause für die gesellschaftliche Strategie in Stadt und Land, Behörden und Betrieben, Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen anwenden. Konsequent testen gehört hier zum Schlüsselelement, um eine allumfassende Pandemie in den Griff zu bekommen. "Verantwortung zu übernehmen und pragmatische Lösungsansätze umsetzten ist ein Schlüssel um gesellschaftliche Aktivität, wie die Nordische Ski-WM zurück zu bekommen" so Franz Josef Natterer-Babych - Direktkandidat der ÖDP zur Bundestagswahl im September 2021.

Die Investitionen in die Nordische Ski-WM waren enorm und stehen nun für die nächsten Jahrzehnte zur allgemeinen Nutzung zur Verfügung. Gebäude und Strecken sind auf dem neusten Stand für die Wettbewerbsdurchführung. Daher hat sich eine Diskussion entwickelt die darauf drängte, sich so schnell wie möglich wieder für einen Nachfolgewettbewerb zu bewerben. Aus pragmatischen Gründen hat sich gezeigt, dass dies so schnell nicht machbar ist.

Nicht in der Diskussion erwähnt wurde die Möglichkeit der Durchführung einer Weltmeisterschaft für die Menschen mit menschlichen Einschränkungen - des PARA-Nordic-World-Cup: der PARA Nordischen Skiweltmeisterschaft. In diesem Jahr fand diese in den vergangenen Tagen (15. bis 26. März) in Vuokatti - Finnland statt - fast schon vor der Öffentlichkeit verborgen.

Deshalb hatten Michael Finger und der ÖDP-Bundestagskandidat Franz Josef Natterer-Babych die Idee, dass sich Oberstdorf für eine der nächsten Austragungsorte der PARA-Nordischen-Skiweltmeisterschaft bewirbt. "Oberstdorf ist gut aufgestellt, die behinderten- und barrierefreie Infrastruktur ist vorhanden und kann kurzfristig für Wettbewerbe und Veranstaltungen genutzt werden", so Michael Finger, Gemeinderat in Oberstdorf. "Selbstverständlich sollte nach einem regulären Wettbewerb, wie der vor kurzem stattgefundenen Nordischen Ski-Weltmeisterschaft auch ein gleichwertiger Sportwettbewerb für Menschen mit Einschränkungen stattfinden. Wird Inklusion richtig umgesetzt, dann gibt es eine Veranstaltung die den PARA-Wettbewerb einbindet. Nur so bleibt Inklusion keine leere Worthülse", so der ÖDP-Bundestagskandidat Franz Josef Natterer-Babych.

 


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