Ökologisch Demokratische Partei: Landkreis soll helfen zentrales Sylvester Feuerwerk in den Gemeinden einzurichten.

Alljährlich werden in vielen Gemeinden im Landkreis Oberallgäu zur Begrüßung des neuen Jahres Feuerwerksraketen sinn- und nutzlos gezündet. Nicht nur, dass hierbei viel Geld für ein kurzes Spektakel verpulvert wird, sei bedenkenswert, sondern auch dass neben Lärm und klimarelevanten Emissionen besonders den Tieren und der Natur viel Leid zugemutet wird.

Deshalb schlägt die Oberallgäuer-ÖDP in einer Pressemitteilung vor, auf die private Knallerei generell zu verzichten. Stattdessen solle jede Gemeinde im Landkreis in der Neujahrsnacht an zentraler Stelle ein professionelles Feuerwerk veranstalten, das durch seine kunstvolle Gestaltung viel Freude, mehr Eindruck und weniger Verdruss hinterlasse als ein paar wenige Raketen in die nachbarlichen Gärten. Ein großartiges Himmelsspektakel, das ja Ausdruck der Freude sei und durchaus Sinn mache, werde von der Qualität, nicht von der Quantität bestimmt.

Da ein Appell auf einen freiwilligen Verzicht der Knallerei eher nicht befolgt werde, müsse der Landkreis die Gemeinden unterstützen über ein regelgerechtes Verbot nachdenken. Aus Gründen des Brandschutzes, der Sicherheit, des guten Schlafes älterer und jüngerer, aber auch kranker Menschen, aus Tierschutzgründen und nicht zuletzt aus Klimaschutzgründen, also zum Wohle aller, müsse so Kreisrat Michael Finger, der Landkreis die Gemeinden unterstützen die handeln und regulieren wollen. Das eingesparte Geld könnten die Bürger für ein oder mehrere zentrales Großfeuerwerk oder auch für karitative Zwecke spenden. Und keiner hat weniger Spaß, Neujahrsfeeling oder weniger "buntes Licht", sondern eine weitere sehenswerten Attraktion die Besucher anzieht, so Finger. Und unser größtes Kapital die Natur kann durchatmen und schön sein ohne flächendeckendes buntes Licht.

Foto: Geolino

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