Kreisrat Finger will Klarheit bezüglich 5G im Landkreis Oberallgäu

Die gesellschaftliche Diskussion über den neuen Mobilfunkstandard 5G nimmt in der letzten Zeit immer mehr an Intensität zu. Insbesondere wird darüber gestritten, welche zusätzlichen Belastungen auf Menschen und Natur zukommen.

Wir möchten hier auf die bayrische Bauordnung hinweisen, die Baumaßnahmen wörtlich mit folgendem Ziel zitiert: „Leben und Gesundheit, und die natürlichen Lebensgrundlagen sollen nicht gefährdet werden“
https://www.gesetze-bayern.de/Content/Document/BayBO-3
Der Bau von neuen Masten oder die Erneuerung vorhandener fällt unter diese gesetzliche Auflage.
Es scheint sicher zu sein, dass die bisherige Infrastruktur für den neuen Standard im Landkreis OA nicht ausreicht und viel mehr Funkstandorte notwendig werden. Die ÖDP Oberallgäu so Kreisrat Michael Finger rechnet mit einer Verdreifachung(3x) der Mobilfunkstandort im Landkreis.
Wir sehen hier dringend ein 5G-Standortkonzept für den Landkreis als notwendig an, eine klare Information zu den Gesundheitsrisiken und eine Zusammenarbeit von interessierten Bürgern an dem 5G-Ausbau im Landkreis.
Dazu Finger „es muss doch möglich sein im Landkreis ein gemeinsames modernes Mobilfunkversorgungskonzeptes zu erarbeiten, mit Inhalten der Trennung der außerhäuslichen und innerhäuslichen Mobilfunkversorgung damit nicht unweigerlich alle Menschen der gleichen Strahlungsintensität ausgesetzt werden, auch wenn sie dies nicht wünschen“.
Alternativen wären z.B. Lichttechnik (VLC/LiFi) in Kombination mit einem Glasfaserausbau.
Die ÖDP-Faktion im Landkreis Oberallgäu bittet deshalb in einer Anfrage an den Landrat Toni Klotz um einen Sachstandsbericht zu Thema 5G. 


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